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Burkina Faso - ein weisser Fleck in Afrika

Burkina Faso reisen

Westafrika ist in den vergangenen Jahren immer wieder negativ in den Schlagzeilen der Weltpresse erwähnt worden. Mali kann im Grunde nicht mehr besucht werden, weil die Nachwehen des Krieges noch immer für eine sehr instabile Sicherheitslage sorgen. In Guinea und Liberia hat das Ebola Virus dafür gesorgt, dass sich kaum noch Besucher dorthin wagen. Wer aber dennoch nicht auf eine Reise nach Westafrika verzichten will, der sollte sich Burkina Faso aussuchen. Dieses Land, das auf der touristischen Weltkarte bisher nur wenig Beachtung gefunden hat ist ein recht sicheres und stabiles Reiseland, das man auch als alleinreisende Frau in den Ferien entdecken kann.

Sicherer und genauso schön wie seine Nachbarn

Burkina Faso ist ein Binnenland, in dem mehr als 60 verschiedene Volksstämme leben. Im Gegensatz zu anderen Ländern in der Umgebung geht es hier jedoch weitgehend friedlich zu. Die Menschen streiten sich nicht wegen ihrer religiösen und ethnischen Unterschiede, sondern versuchen, über die Runden zu kommen. Leider ist Burkina Faso ein sehr armes Land. Aber die Menschen sind gastfreundlich und hilfsbereit. Als Frau, die sich Burkina Faso für ihre nächsten Ferien ausgesucht hat, empfiehlt es sich, eine geführte Rundreise zu unternehmen. Auf diese Weise kann man das Land entdecken, welches nur über eine geringe touristische Infrastruktur verfügt. Wer auf seinen Reisen einen ortskundigen Begleiter und Fahrer dabei hat, der kann die ganze Schönheit dieser Region erleben. Der Norden des Landes ist nicht für Reisen zu empfehlen, weil dort teilweise die Rebellen aus Mali unterwegs sind. Aber der Süden Burkina Fasos bietet unbekannte und ursprüngliche Sehenswürdigkeiten und eine sichere Reiseatmosphäre.

Einmalige Kultur und Natur

Die Kultur in Burkina Faso hängt stark mit dem animistischen Glauben der Menschen zusammen. Die berühmten Masken, die aus dieser Region der Erde kommen, entstammen meist einem Geisterglauben, der noch immer praktiziert wird. Ein Maskenfestival zu besuchen, ist fast in jedem Monat möglich, denn die unterschiedlichen Stämme veranstalten zu verschiedenen Anlässen solche Festivals. Darauf kann man seine Reisen abstimmen. Zur Kultur gehört auch die Architektur, die hier, wie auch sonst in Afrika nicht sehr langlebig ist. Es ist aber sehr interessant die Unterschiede der Lehmhütten von Stamm zu Stamm zu entdecken. In Sachen Natur hat Burkina Faso zwar nicht ganz so viel Grosswild zu bieten, wie zum Beispiel Kenia oder Südafrika, aber auch hier kann man im W-Nationalpark oder in der Nazinga Reserve Safaris unternehmen und Elefanten, Antilopen und Paviane beobachten. In mehreren Seen gibt es Flusspferde zu bewundern.

Als Frau in Afrika unterwegs

Die Frau hat in Burkina Faso noch immer ein schweres Leben, weil sie für den Haushalt und das Wasserholen zuständig ist. Aber die Bewohner des Landes haben keine Vorurteile gegen Frauen, die ihre Ferien bei ihnen verbringen. Die meisten sind sogar begeistert von der Idee, dass sich Menschen aus fremden Erdteilen für ihre Kultur und ihr Land interessieren. Alleinreisende Frauen werden zuvorkommend behandelt und es gibt keinerlei Einschränkungen. Sogar in die Moschee in Bobo Dioulasso, die eines der schönsten Bauwerke im Land ist, dürfen Frauen ohne Kopftuch hinein.

Bildquelle: RobertoVi / pixabay.com

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