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Kambodscha und seine Tempel

Kambodscha Tempel Reise

Kambodscha ist ein Land, das von vielen Kontroversen und Geheimnissen umgeben ist. Einerseits denkt man bei Kambodscha an die blutige Vergangenheit des Landes unter dem Regime der Roten Khmer. Andererseits ist es nun seit vielen Jahren ruhig im Land und die atemberaubenden Tempelanlagen aus lange vergangenen Zeiten ziehen mehr und mehr Touristen an. Wie in den meisten buddhistischen Ländern ist es für Frauen, die alleine oder in Gruppen unterwegs sind, unbedenklich, eine Reise nach Kambodscha zu unternehmen. Die Menschen im Land sind sehr gastfreundlich und vor allem in den touristischen Regionen rund um die Tempel von Angkor und in der Hauptstadt auch an Touristen sowie an alleinreisende Frauen gewöhnt.

Atemberaubende Tempelanlagen

Zu den Hauptattraktionen in Kambodscha und überhaupt in ganz Asien gehören die Tempel von Angkor. Diese einstige Tempelstadt liegt unmittelbar in der Nähe des kleinen Städtchens Siem Reap, das in den vergangenen zehn Jahren auf mehr als seine doppelte Grösse angewachsen ist und Hotels in allen Kategorien von einfachen Hostels bis hin zu wahren Luxushotels bietet. Auch für die Verpflegung ist hier bestens gesorgt. Einheimische Küche wird in Siem Reaps zahlreichen Restaurants, an Strassenimbissen und auch in Restaurants unmittelbar an den Tempelanlagen angeboten.

Die berühmtesten Tempel dieser Region sind der Angkor Wat, der sogar auf der kambodschanischen Flagge zu sehen ist. Umgeben von einem Wassergraben ragen seine Türme majestätisch in den blauen Himmel empor und zahlreiche Reliefs, Figuren und Türme sind hervorragend erhalten und restauriert. Ebenfalls weltberühmt ist der Bayon Tempel. Dieser fällt durch seine über 200 Gesichter auf, die an den Türmen nach allen vier Seiten auf die Umgebung blicken. Zusätzlich gibt es rund um Angkor Thom, die einstige Stadt, dutzende Tempelanlagen, die einen Besuch wert sind. Besonders interessant sind die Terrasse des Leprakönigs, der Bantey Srei, der Neak Pean Tempel, welcher in einem Wasserbecken liegt und der Ta Promh, der aus dem Film Tomb Raider bekannt ist.

Tempel soweit das Auge reicht

Mit einem drei Tage gültigen Eintrittsticket kann man viele, aber sicher nicht alle Tempel rund um Angkor Wat besuchen. Das weitläufige Gelände ist soweit gut erschlossen, dass man die Tempel, welche zur Besichtigung freigegeben sind, mit einem Wagen erreichen kann. Dazwischen liegen Wälder, in denen man sich nicht ohne ortskundigen Beistand bewegen sollte, denn noch immer sind nicht alle Minenfelder beseitigt. Einen Tagesausflug von Siem Reap entfernt befinden sich die Tempel der Roluos Gruppe.

Hier stehen drei Tempel: Lolei, Preah Ko und Bakong. Sie stammen aus dem 9. Jahrhundert und sind damit alter als die meisten Tempel in Angkor, welche zwischen dem 9. und dem 14. Jahrhundert erbaut wurden. Man erkennt bei der Roluos Gruppe deutlich, dass es sich um die Anfänge dieser Hochkultur handelt und nachdem man die Pracht von Angkor Wat gesehen hat, mag man ein wenig enttäuscht sein. Trotzdem lohnt der Besuch, allein schon um ein besseres Verständnis für die Entwicklungen der Architektur und Baukunst zu erhalten. Weitere Tempelanlagen gibt es in der Umgebung der Stadt Kampong Thom. Die Tempelanlage von Sambor Prei Kuk zum Beispiel ist noch weitere 200 Jahre alter als die Tempel der Roluos Gruppe. Auf der Reise von Siem Reap nach Süden reist man quasi rückwärts in der Zeit, bis man schliesslich ganz im Süden in Phnom Penh und damit in der Moderne angelangt.

Bildquelle: Poswiecie / pixabay.com

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