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Indien und seine unglaubliche Vielfalt

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Aus Indien kommen regelmässig negative Nachrichten über Vergewaltigungen und Gewaltverbrechen. Trotzdem bleibt Indien ein beliebtes Reiseland. Auch alleinreisende Frauen oder Gruppen von Frauen sollten sich von diesen Nachrichten nicht abschrecken lassen. Indien ist gigantisch gross. Mehr als eine Milliarde Menschen leben hier auf engstem Raum. Die Übergriffe auf Touristen sind verhältnismässig selten. Solange sich alleinreisende Frauen nicht in dunklen Gassen und Armenvierteln aufhalten, immer mit offiziellen Taxis fahren und sich nicht auf leichtsinnige Abenteuer einlassen, haben sie in der Regel nichts zu befürchten. Indien ist ein zauberhaftes und vielseitiges Reiseland, allein schon wegen der Vielfalt an Religionen, die sich hier tummeln.

Der Zauber des Hinduismus

Für die Hindus, die in Indien die Mehrheit der Bevölkerung stellen, ist Varanasi die heiligste Stadt. Sie liegt am heiligen Fluss, dem Ganges, der bei Varanasi schon ein recht breiter Strom ist. Die Stadt Varanasi ist bereits mehr als 3000 Jahre alt. Zahlreiche Gebäude in der verwinkelten und vollgestopften Altstadt sind schon hunderte von Jahren alt. Überall sind Kühe und Ziegen zwischen Menschen und Mopeds unterwegs. Hier in das Gewimmel einzutauchen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ausserdem sollte jeder, der Varanasi aufsucht, auch eine Bootsfahrt auf dem Ganges unternehmen, um die Stadt vom Wasser aus zu sehen. Auf diese Weise gelangt man recht nah an die einzelnen Ghats heran, unter anderem den berühmten Manikarnika Ghat, an dem rund um die Uhr gläubige Hindus nach ihrem Tode verbrannt werden. Die Asche wird in den Ganges gestreut, so dass die Seelen der Verstorbenen direkt ins Nirvana gelangen.

Die Geheimnisse der Sikh

Im Nordwesten Indiens befindet sich die wichtigste Stadt der Menschen, die sich zur Religion des Sikhismus bekennen. Die Sikh sind überall gut zu erkennen, denn die männlichen Sikh dürfen aus religiösen Gründen ihre Haare nicht schneiden und tragen daher immer auffällige Turbane. Amritsar ist ihre heilige Stadt, weil hier der Goldene Tempel steht. Dieses eindrucksvolle Bauwerk erstrahlt in glänzendem Gold und liegt mitten in einem grossen künstlichen Wasserbecken. Rundherum stehen strahlend weisse Gebäude. Die Menschen umrunden den Pool, helfen in der riesigen Küche, in der jeden Tag tausende von Mahlzeiten an Bedürftige und Pilger ausgegeben werden oder stehen auf dem langen Steg in einer Schlange, um einen Blick auf das heilige Buch zu werfen, das im Goldenen Tempel aufbewahrt wird.

Buddhisten im Himalaya

Ganz im Norden Indiens in den Ausläufern des Himalaya befindet sich die Stadt Dharamsala. Hier lebt seit fast 60 Jahren der 14. Dalai Lama zusammen mit tausenden von Tibetern, die aus ihrem von den chinesischen Truppen besetzten Land geflüchtet sind. Wer den Zauber Tibets erleben will, der kann dies nicht nur im eigentlichen Tibet tun, sondern bekommt auch in Dharamsala einen guten Eindruck von der Lebensweise der buddhistischen Tibeter. Es gibt ein Kunstmuseum, einen tibetischen Tempel, ein Geschichtsmuseum und eine Kunstschule in den einzelnen Stadtteilen von Dharamsala. Im Viertel McLeod Ganj reihen sich Dutzende kleiner Geschäfte und tibetischer Restaurants aneinander. Sie stehen rund um einen buddhistischen Tempel, der von Gebetsmühlen umgeben ist.

Indien ist also schon allein wegen seiner verschiedenen Religionen ein abwechslungsreiches Reiseziel, das eine ganz besondere Atmosphäre verbreitet.

Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com

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