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Georgien, vielfältiges Ziel im Kaukasus

Georgien Reise

Georgien gehört sicher nicht zu den Ländern, die einer Frau als erstes in den Sinn kommen, wenn sie darüber nachdenkt, eine Reise zu unternehmen. Trotzdem ist Georgien ein so vielfältiges Ziel, das man sich auch als alleinreisende Frau einmal näher ansehen kann.

Das schöne Land im Kaukasus bietet viel Abwechslung, denn es verfügt über Gebirge, subtropische Gebiete, Strände am Schwarzen Meer und eine lebendige Hauptstadt, die voller Sehenswürdigkeiten steckt. Der Sommer ist wohl die beste Reisezeit, um sich Georgien anzuschauen, denn dann herrschen überall angenehm warme Temperaturen und man kann im Meer baden. Aber auch Frühling und Herbst haben ihren Charme zum Beispiel für Wanderer und fürs Sightseeing. Für Wintersportler hat Georgien aber auch im Winter seinen Reiz, denn im Norden des Landes gibt es zahlreiche Wintersportorte.

Tiflis und seine Sehenswürdigkeiten

Die Hauptstadt Georgiens heisst Tiflis oder in der Landessprache Tbilissi. Sie bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und ist daher auch für Besucher interessant. Schon das Nationalmuseum bietet Programm für einen halben Tag, denn darin sind Ausstellungen zur Geschichte Georgiens von der Steinzeit bis zur Gegenwart zu finden. Die mehrere tausend Jahre alte Goldschmiedekunst sucht Ihresgleichen auf der Welt. Dieses Museum liegt am Rustaveli-Boulevard, der Prachtstrasse von Tiflis, deren gesamte Architektur zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört.

Mehrere Kirchen auf dem Stadtgebiet sind von Interesse. Neben mehreren sehr alten Gotteshäusern sticht vor allem die moderne Sameba-Kathedrale, die in einem der moderneren Stadtviertel liegt, aus der Menge an Kirchen heraus. Sie ist besonders gross und ihre Akustik ist meisterhaft. Jeder Besucher von Tiflis sollte sich mindestens einen Tag Zeit nehmen, um die Altstadt zu erkunden. Gewundene Gassen mit Kopfsteinpflaster führen zur Synagoge, zu kleinen Kirchen und gemütlichen Plätzen. In der Fussgängerzone locken zahlreiche Cafés, landestypische Restaurants und kleine Geschäfte die Passanten an.

Georgiens Regionen

Der Westen Georgiens, rund um die Stadt Batumi, ist seit jeher ein touristisch geprägtes Gebiet, nur dass seit dem Zerfall der Sowjetunion die russischen Badegäste ausbleiben. Im Kampf um die begehrten Touristen unterbieten sich die Hotels in bester Lage am schwarzen Meer in den Preisen und man kann hier preiswert Badeurlaub machen. Der Norden des Landes lockt mit den majestätischen Bergen des Kaukasus. Besonders bekannt ist der Kasbek, der dritthöchste Berg von Georgien. Er ist gleichzeitig einer der zehn höchsten Gipfel des gesamten Kaukasus und er reckt sich besonders malerisch aus der ihn umgebenden Gebirgskette heraus. In seiner Umgebung gibt es zahlreiche schöne Wanderrouten, von denen aus man den schneebedeckten Gipfel bestaunen kann.

Eine schöne Route führt von dem kleinen Ort Stepanzminda aus zu einer kleinen Bergkapelle, von wo aus man sowohl das Tal, als auch den Kasbek gut sehen kann. Natürlich werden auch anstrengendere Wanderungen in höhere Gefilde angeboten. Der Südosten Georgiens ist vom Klima her als subtropisch zu bezeichnen. Hier wächst sogar Wein und die Menschen rund um Signagi sind besonders stolz auf ihre kleinen Keltereien, die meist privat in Kellern betrieben werden. Kulinarisch bietet Georgien viele Überraschungen, weil das Land so vielseitig ist und die Landwirtschaft eine grosse Fülle an frischen Produkten liefert.

Bildquelle: archikl / pixabay.com

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