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Atacama, die trockenste Wüste der Welt

Atacama Reisen Frau

In der Schule im Erdkundeunterricht diente die Atacama-Wüste im Norden Chiles vielen Lehrern gerne als Beispiel für eine sehr trockene Landschaft. Tatsächlich ist diese Region der Erde so trocken, dass an manchen der Klimastationen hier noch nie auch nur ein Tropfen Regen gemessen wurde, seit man die Messstationen aufgestellt hat. Für Touristen, die ihre Ferien verbringen wollen, ist ein Mangel an Regen zunächst einmal ein sehr positiver Aspekt.

Wer hier die Wüste entdecken will, muss man keine Regenjacke dabei haben. Reisen in die Atacama sind aber nicht nur eine Flucht vor schlechtem Wetter, sondern auch ein Ausflug in eine faszinierende Landschaft, die sich als sehr abwechslungsreich herausstellt, wenn man bedenkt, wie wenig Wasser es hier gibt. In Chile ist es vollkommen unbedenklich, als Frau auf Reisen zu gehen, denn die Menschen sind modern und aufgeschlossen und haben kein Problem, eine Alleinreisende Frau herzlich zu empfangen.

Wüste, Lagunen und Vulkane

Die Atacama liegt auf 2500 bis 4500 Höhenmetern und verfügt über verschiedene Landschaften. In den etwas tieferen Regionen gibt es zum Beispiel Lagunen wie die Laguna Chaxa, die nur unweit der Stadt San Pedro de Atacama liegt und ein riesiger Salzsee mitten im Salar de Atacama ist. Hier kann man Flamingos beobachten, die in dem salzigen Wasser der Lagune Nahrung finden. Wer seine Ferien dazu nutzen möchte, wilde Tiere zu erleben, der ist tatsächlich auch in dieser sehr trockenen Region richtig. In den höher gelegenen Gebieten ab 3500 Höhenmetern leben die scheuen Vicuñas, eine Tierart, die mit den Lamas verwandt ist und perfekt an die Verhältnisse in der Höhe angepasst ist. Ausserdem leben hier Füchse und Viscachas, das sind niedliche Nagetiere.

Auf Reisen in der Stacama-Wüste ist man ständig von den Vulkanen der Anden begleitet. Sie zeigen sich am Horizont und bilden einen wunderschönen Hintergrund für Fotos. Wer zu den Geysiren im Norden von San Pedro de Atacama fährt, der kommt den 7000ern der Anden schon sehr nahe. Beim Geysirfeld El Tatio sieht man die Bergkette besonders gut und kann gleichzeitig die Kraft der Geothermie entdecken. Hier hat man auch die Möglichkeit, im Thermalwasser zu baden. Da die Chilenen ein Volk sind, das sehr von Europa beeinflusst wurde, sind sie heute sehr modern. Zudem sind sie es gewöhnt, dass eine Frau alleine ihre Ferien verbringt.

Als Frau auf in die Wüste

Chile gehört zu den Ländern in Südamerika, denen es verhältnismässig gut geht. Nicht nur in der Hauptstadt Santiago ist man als Besucher an europäische Hauptstädte erinnert, auch wer die Atacama entdecken will, der findet dort eine kleine aber mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Stadt vor: San Pedro de Atacama. Diese Stadt liegt auf 2500 Metern und bietet den idealen Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen in die trockene Umgebung. Obwohl es sich um die trockenste Region der Erde handelt, sollte man den Badeanzug nicht vergessen, denn man kann nicht nur in den Thermalquellen baden, sondern auch ein Sonnenbad geniessen - wobei man aber unbedingt auf eine gute Sonnencreme achten wollte, denn die Strahlung in der grossen Höhe ist aggressiver als im Tiefland.

Bildquelle: TravelCoffeeBook / pixabay.com

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