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Iguazu-Wasserfälle im Dreiländereck

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Iguazu Wasserfall

Dreiländerecke sind ganz besondere Orte, an denen Kulturen, Sprachen und Menschen aufeinandertreffen. In Südamerika gibt es unter anderem ein Dreiländereck dort, wo Paraguay, Argentinien und Brasilien aufeinandertreffen und wo gleichzeitig der Fluss Iguazu in den riesigen Strom Paraná mündet.

Viele Argentinier und Brasilianer kommen gerne zu diesem Dreiländereck, weil sie hinter der Grenze in Paraguay vergünstigte Waren einkaufen wollen. Die Grenzstadt auf der Seite Paraguays ist eine wenig ansehnliche Ansammlung von Shoppingcentern, die vom Grenzverkehr profitiert. Touristen zieht es in dieses Dreiländereck aber vor allem wegen eines der schönsten Naturwunder in ganz Südamerika: den Iguazu-Wasserfällen.

Die Wasserfälle des Iguazu

Unter den schönsten und eindrucksvollsten Wasserfällen dieser Erde rangieren die Iguazu-Fälle mit Sicherheit unter den ersten zehn, wenn nicht sogar den ersten fünf. Anders als die Viktoriafälle in Sambia und Simbabwe im Süden Afrikas oder die Niagarafälle zwischen Kanada und den USA bestechen die Iguazu-Fälle nicht durch einen mächtigen Strom, der sich in die Tiefe stürzt, sondern eher durch die Vielfalt und Fülle an Wasserfällen. Die "Cataratas do Iguaçu", wie sie von den Brasilianern genannt werden sind im Grunde eine riesige Landschaft von dutzenden von Wasserfällen, die sich malerisch über beinahe drei Kilometer an verschiedenen Stellen über die Klippe ergiessen.

An manchen Stellen fällt das Wasser kataraktartig in mehreren Stufen nach unten, es gibt aber auch Wasserfälle, die um die 80 Meter hoch sind. Den ganz besonderen Charme dieses Naturwunders macht seine Vielseitigkeit aus und die Tatsache, dass man nirgends die ganze Wasserfalllandschaft überblicken kann, sondern sich auf vielen verschiedene Pfaden und Stegen bewegen kann, sowie verschiedene Aussichtspunkte aufsuchen kann, von denen aus man immer wieder eine andere Perspektive auf die Wasserfälle hat. Die Katarakte befinden sich in einem riesigen Nationalpark, der sowohl auf der brasilianischen Seite als auch auf der argentinischen Seite unter Schutz gestellt ist.

Die Wasserfälle von beiden Seiten geniessen

Wer sich auf die Reise zu den Iguazu-Fällen macht, der hat die Wahl, entweder im argentinischen Puerto Iguazu oder im brasilianischen Foz do Iguaçu zu übernachten. Beide Grenzstädtchen sind sehr touristisch geprägt und bieten eine grosse Auswahl an Hotels. Sich als Frau hier alleine aufzuhalten, ist vollkommen unbedenklich. Sowohl die Argentinier als auch die Brasilianer sind an alleinreisende Frauen gewöhnt. Europäerinnen müssen beim Grenzübergang lediglich ihren Reisepass vorzeigen. Ein Visum wird weder von Brasilien noch von Argentinien verlangt. Man sollte sich auf jeden Fall beide Seiten der Wasserfälle ansehen, auch wenn man auf beiden Seiten ein Eintrittsgeld in den Nationalpark entrichten muss.

Die Ausblicke auf die tosenden Wassermengen sind sehr verschieden und auf beiden Seiten traumhaft schön. Es lohnt sich, die Grenze zu überqueren, um einen besseren Gesamteindruck dieses Naturwunders zu bekommen. Auf der argentinischen Seite gibt es eine kleine Bahn, die die Touristen vom Eingang des Nationalparks zu den verschiedenen Aussichtspunkten bringt. Auf der brasilianischen Seite fahren Busse. Neben den Spazierwegen und den Stegen, die teils bis über die Klippe hinaus reichen, gibt es auch die Möglichkeit, auf der brasilianischen Seite mit einem Boot am Fusse der Wasserfälle entlang zu fahren. Dabei wird man jedoch ordentlich nass.

Bildquelle: pili_f3 / pixabay.com

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