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Berlin und seine Geschichte

Stadtreise Berlin

Berlin ist wohl eine der aussergewöhnlichsten Städte in Europa und vielleicht der ganzen Welt. Das verdankt Berlin seiner besonderen Geschichte, die nicht immer nur von glücklichen Zeiten geprägt war. In der Innenstadt findet man heute zahllose Denkmäler, die an verschiedene Epochen der Berliner Geschichte erinnern und die zu den beliebtesten Attraktionen der deutschen Hauptstadt gehören. Die Geschichte Berlins als Hauptstadt des Dritten Reiches und als von einer Mauer geteilten Stadt machen heute einen Teil ihres Charmes aus.

Berlins Denkmäler aus dem Dritten Reich

Berlin wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört, hauptsächlich weil es sich um die deutsche Hauptstadt handelte und die Alliierten ihren Fokus auf Berlin gelegt hatten. Trotzdem sind noch einige Denkmäler aus dieser traurigen Epoche erhalten. Da wäre zum Beispiel der Flughafen Tempelhof, der mittlerweile stillgelegt ist. Es wurde beschlossen, sein Rollfeld als Park und als grüne Lunge im Süden der Stadt umzugestalten. Die Hauptgebäude des ehemaligen Flughafens sind jedoch noch vorhanden und zwar in ihrer monumentalen nationalsozialistischen Architektur. Das Gebäude in dem sich einst der Eingang zur Abflughalle befand wirkt majestätisch und wuchtig. Vor ihm ist auf einem Sockel der Kopf eines Adlers zu sehen, der einst auf dem Gebäude stand.

Egal, ob man diese Architektur schön findet, eindrucksvoll ist sie allemal. Es werden Führungen angeboten durch den ehemaligen Flughafen, bei dem auch auf seine Geschichte eingegangen wird. Ebenso imposant ist eine Besichtigung eines der Flaktürme. Einer von ihnen befindet sich in der unmittelbaren Nähe des S-Bahnhofes Gesundbrunnen und die Berliner Unterwelten EV bietet viermal am Tag Führungen durch den Turm an, der heute unter einem künstlichen Hügel vergraben liegt und nur noch ein wenig aus der Erde heraus schaut. Mit seinen zwei Meter dicken Betonmauern war das Monstrum kaum zu zerstören.

Denkmäler der geteilten Stadt

Berlin war von 1961 bis 1989 von einer Mauer geteilt, eine traurige Tatsache, die Berlin heute zu einem ganz besonderen Ort macht. Der ehemalige Todesstreifen eröffnete in den 90er Jahren den Berlinern die Möglichkeit in zentraler Lage ganz neue Stadtviertel zu erbauen. Dei Denkmalschutzbehörden haben jedoch dafür gesorgt, dass an vielen Stellen in der Innenstadt an die ehemalige Mauer erinnert wird. Wer sehen möchte, wie der Todesstreifen an der Mauer tatsächlich ausgesehen hat, der sollte am S-Bahnhof Bernauer Strasse aussteigen und sich die Gedenkstätte Berliner Mauer ansehen. Auf dem Boden erinnern Plaketten an einige der Fluchttunnel, die unter der Mauer hindurch führten. Fotos an den Hauswänden zeigen die ehemalige Situation und es ist sogar ein Stück der Mauer mit Stacheldraht, Wachturm und Beleuchtungsanlage im Original erhalten geblieben.

Von einem Museumsgebäude mit Plattform aus kann man von oben einen Blick auf dieses Denkmal werfen. In diesem Gebäude dokumentiert eine Ausstellung die Geschichte des Mauerbaus und die der Todesopfer, die die Mauer gefordert hat. Etwas weniger trostlos ist die Eastside-Gallerie, die ebenfalls aus einem original Stück der Mauer besteht. Hier haben sich Graffiti-Künstler verewigt und die graue Mauer zu einem riesigen Freiluftkunstwerk gemacht. Besonders berühmt ist das Gemälde, das den sozialistischen Bruderkuss von Honecker und Breschnew zeigt und zu Weltruhm gelangt ist.

Bildquelle: jensschoeffel / pixabay.com

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