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Welche Impfungen sind ratsam?

Impfungen Reisen

Bei jeder Fernreise ist die Frage nach der Gesundheitsvorsorge ernst zu nehmen. Dazu gehören auch Impfungen und zwar auch solche, mit denen man sich hier in Europa nicht befassen muss. Andere Länder - andere Sitten, aber leider auch andere Krankheiten und Erreger. Daher sollte jede Frau, die sich auf eine Fernreise begibt, im Voraus prüfen, ob und wenn ja welche Impfungen nötig oder sinnvoll sind. Zur Information können verschiedene Internetseiten zum Beispiel vom Auswärtigen Amt oder von tropenmedizinischen Instituten zu Rate gezogen werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, wendet sich an einen Arzt, der sich in diesen Fragen auskennt. Die Hausärzte sind oft nicht ausreichend informiert.

Vorgeschriebene Impfungen

In vielen Ländern vor allem auf dem afrikanischen Kontinent ist eine Impfung gegen Gelbfieber zwingend erforderlich, um überhaupt ins Land einreisen zu dürfen. Dies liegt weniger daran, dass der Gelbfiebererreger in diesen Ländern vorkommt, sondern ist vielmehr eine Massnahme der Regierung, um das Gelbfieber aus ihrem Land fern zu halten. Viele andere Länder der Erde verlangen einen Nachweis der Gelbfieberimpfung bei Personen, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen. Die Gelbfieberimpfung kann in Europa nur von zertifizierten Ärzten, Krankenhäusern und Instituten durchgeführt werden. Das liegt nicht daran, dass die Impfung besonders kompliziert ist, sondern schlicht daran, dass der Impfstoff durchgehend gekühlt werden muss und einer besonderen Aufbewahrung bedarf. Die Impfung ist in der Regel leicht verträglich. In den ersten Tagen nach der einmaligen Impfung gegen Gelbfieber, die dann für zehn Jahre anhält, soll man keinen Sport treiben. Vereinzelt spüren die Geimpften eine leichte Irritation unmittelbar an der Einstichstelle. Alle anderen Impfungen sind freiwillig und werden nicht bei der Einreise kontrolliert.

Empfehlenswerte Impfungen

Empfehlenswert ist eine Gelbfieberimpfung für alle Länder, in denen das Gelbfieber tatsächlich vorkommt. Dazu gehören viele afrikanische Staaten und auch Länder in Südamerika. Zu den Risikogebieten für Malaria gehören die tropischen Gebiete Asiens, Amerikas und Afrikas. Hier muss man neben der Risikoeinschätzung (solche gibt es zum Beispiel von der WHO) auch die Jahreszeit beachten, zu der man reist. In der Regenzeit gibt es mehr Mücken, also auch ein höheres Risiko. Da es gegen Malaria keine Impfung gibt, besteht nur die Möglichkeit, eine Prophylaxe zu nehmen. Diese ist verschreibungspflichtig und in den Apotheken erhältlich.

Dasselbe Medikament kann auch als sogenanntes Stand-by-Mittel mitgeführt und im Verdachtsfall zur Behandlung von Malaria eingesetzt werden. Impfungen gegen Hepatitis A und B sind bereits dann sinnvoll, wenn man nur wenige hundert Kilometer reist, denn diese Krankheiten können sogar im Mittelmeerraum, in der Türkei, in Nordafrika und Zentralasien vorkommen. Diese Impfung muss man frühzeitig angehen, denn um optimalen Schutz zu garantieren, benötigt man drei Spritzen, Die zweite wird nach einigen Wochen verabreicht und bietet kurzfristig Schutz. Die dritte erfolgt nach einem halben Jahr und verlängert den Impfschutz auf etwa fünf bis zehn Jahre. Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es noch nicht. Da es sich bei dieser Art Hepatitis um eine Krankheit handelt, die nur durch den Kontakt von Körperflüssigkeiten übertragbar ist, gelten dieselben Vorsichtsmassnahmen wie bei HIV oder vergleichbaren Viruserkrankungen. In Risikogebieten kann eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis empfehlenswert sein.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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