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5 Tipps für ein Semester im Ausland

Tipp Sprachreisen

Eine andere Sprache, unbekannte Menschen, keine Orientierung – steigt man in seiner neuen Wahlheimat zum ersten Mal aus dem Flieger, fühlt man sich oft sehr fremd. Dann möchte man am liebsten seinen Koffer in die Hand nehmen und geradewegs wieder zurück nach Hause fliegen. Doch wie bei vielen anderen Dingen gilt auch beim Auslandssemester: Aller Anfang ist schwer. Mit ein paar Tricks ist das Heimweh in den ersten Tagen schnell überwunden.

1. Keine Erwartungen haben

Vor entscheidenden Veränderungen im Leben neigt man oft dazu, sich die neue Situation so gut es geht auszumalen. Das kann auf der einen Seite beruhigend sein, weil schöne Vorstellungen für ein sicheres Gefühl sorgen. Auf der anderen Seite ist es jedoch wenig zielführend, denn ganz egal, wie viele Luftschlösser man sich im Voraus baut – am Ende kommt es meistens doch ganz anders als man denkt. Besser ist es, ohne spezielle Erwartungen ins Auslandssemester zu starten und die Zeit einfach auf sich zukommen zu lassen. Wer neugierig und offen ist, erlebt garantiert viele Überraschungen.

2. Sich den Herausforderungen stellen

Besonders die ersten Tage in der neuen Stadt erfordern eine Menge Mut. Wer sich noch nicht von zu Hause aus darum gekümmert hat, muss sich auf die Zimmersuche begeben. Andere treffen sogleich auf ihre neuen Mitbewohner, die meistens aus den unterschiedlichsten Nationen stammen. Die Anmeldung an der Uni steht bevor und man muss sich gegebenenfalls um einen neuen Handytarif, ein Bankkonto oder Wohngeld kümmern. Das klingt anstrengend, ist aber gleich zu Beginn eine gute Übung, um sich in seiner neuen Umgebung zurechtzufinden. Wer diese ersten Hürden erst einmal gemeistert hat, wird sich bestimmt gleich viel besser fühlen.

3. Die Zeit richtig nutzen

Wird man dennoch zwischendurch von Heimweh geplagt, sollte man es vermeiden, oft nach Hause zu fahren. Hinterher wird man sich ärgern, seine Zeit im Ausland nicht richtig genutzt zu haben. In erster Linie ist der Auslandsaufenthalt dazu da, die jeweilige Sprache zu lernen und sich sowohl intellektuell als auch kulturell und zwischenmenschlich weiterzuentwickeln. Das funktioniert jedoch nur, wenn man offen und neugierig ist. Fremde Gewohnheiten erscheinen irgendwann nicht mehr ganz so seltsam, Freundschaften werden geschlossen und Lieblingsorte in der neuen Heimat gefunden.

4. Land und Leute kennenlernen

Dafür muss man mit offenen Augen durch die Gegend gehen. Anstatt jeden Tag mit der Bahn zur Uni und zurück zu fahren, kann man auch mal einen Teil der Strecke laufen und ein paar Umwege durch kleine Seitenstrassen nehmen. Auf Flohmärkten bekommt man oftmals günstige Fahrräder, die zu kleinen oder grossen Entdeckungstouren einladen. Ausländische Studierende bleiben oft unter sich und machen gemeinsam viele Unternehmungen. Man sollte jedoch versuchen, an der Uni auch einheimische Studenten kennenzulernen, denn nur so übt man sich effektiv in der Landessprache und lernt kulturelle Gepflogenheiten kennen.

5. Sich zu Hause fühlen

Auch wenn solche Auslandsaufenthalte in der Regel nicht länger als ein Jahr dauern, sollte man das Semester nicht nur als kurze Zwischenstation ansehen, sondern die andere Stadt als neues Zuhause wahrnehmen. Dabei helfen nicht nur neue Freundschaften und gute Ortskenntnisse, sondern ebenso eine gemütliche Unterkunft. Den Pinsel zu schwingen ist im Studentenwohnheim zwar nicht erlaubt, dennoch muss das Zimmer dort nicht unpersönlich sein. Eigene Bilder oder Fotokunst, wie es sie etwa bei Lumas zu kaufen gibt, sorgen für hübsche Farbtupfer an kahlen Wänden, genauso wie ein bunter Blumenstrauss in der Vase. Kerzen lassen den Raum im Handumdrehen behaglich erscheinen und die Kuscheldecke von zu Hause garantiert einen erholsamen Schlaf.  

Bildrechte: Flickr Jumping Girl Global Panorama CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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